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Fitness
Hiking trail

Von St. Moritz via Segantiniweg nach Pontresina

Hiking trail · Graubuenden
Responsible for this content
Wandermagazin SCHWEIZ Verified partner  Explorers Choice 
  • Segantini-Museum St. Moritz.
    / Segantini-Museum St. Moritz.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • St.-Moritzer-See.
    / St.-Moritzer-See.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Kulturwegweiser zum Segantini-Museum.
    / Kulturwegweiser zum Segantini-Museum.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Infotafel auf dem Segantiniweg.
    / Infotafel auf dem Segantiniweg.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Der Segantiniweg zeigt Leben und Schaffen des Künstlers.
    / Der Segantiniweg zeigt Leben und Schaffen des Künstlers.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Steinbock nahe Pontresina.
    / Steinbock nahe Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Kirche Sta. Maria in Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Blick auf Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Fresken an der Kirche Sta. Maria.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Auf dem Friedhof vor der Kirche Sta. Maria, Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Kirche Sta. Maria in Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Engadiner Haus in Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Hotel Steinbock Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Museum Alpin in Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Bahnhof Pontresina.
    Photo: Jochen Ihle, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
1500 1650 1800 1950 2100 m km 1 2 3 4 5 6 7 Segantini-Museum St. Moritzersee

Die Wanderung vom Segantini-Museum in St. Moritz bis zur Kirche Santa Maria in Pontresina ist am schönsten im Spätherbst, wenn im Oberengadin die Lärchen leuchten.

easy
7.9 km
2:30 h
89 m
171 m

«Ich möchte meine Berge sehen» sollen die letzten Worte von Giovanni Segantini gewesen sein. Der Maler sprach sie am 28. September 1899 auf dem Schafberg im oberen Engadin. Dort oben malte er am Bild «Natur», Mittelstück seines legendären Alpentriptychons. Den Norditaliener Segantini, geboren am 15. Januar 1858 in Arco am Gardasee, zog es zum Malen nämlich nicht in die Toskana sondern in die lichtdurchflutete Bergwelt Graubündens. Meist arbeitete er im Freien. Vor dem Hintergrund gewaltiger Bergpanoramen malte er das bäuerliche Leben: Hirten bei der Schafschur, Kühe an der Tränke, Bäuerinnen bei der Heuernte.

Der Segantiniweg zeigt auf sechs Stationen das Leben und Schaffen des Künstlers: vom Besuch der Mailänder Kunstakademie Brera, dem ersten eigenen Atelier und schliesslich dem Umzug in die Schweiz im Jahre 1886. Erstes Domizil ist das Bergdorf Savognin, im August 1894 lässt sich die Familie dann in Maloja nieder. Die Wintermonate verbringt sie in Soglio im Bergell. So zeigen denn auch die Bilder von Segantinis Triptychon eben jene Alpenlandschaften: «Werden» eine Wiese bei Soglio, «Sein» ein Sennenpaar mit Kühen auf dem Schafberg und «Vergehen» die Winterlandschaft von Maloja.

Vom Museum wandern wir hinunter zum St. Moritzer See und durch den Stazer Wald nach Pontresina. Eine Genusswanderung, für die wir einen sonnigen Tag im Spätherbst wählen: Die hohen Bergspitzen sind dann schon vom ersten Schnee gepudert, und unter dem blauen Himmel leuchten die Lärchen in kräftigen Gelb-, Rot- und Orangetönen. Den «Indian Summer» gibt es nicht nur in Amerika. Pontresina überrascht dann mit schönen Engadiner Häusern, Sgraffito-Wandmalereien und wertvollen Freskenzyklen in der Kirche Sta. Maria.

Author’s recommendation

Im Segantini-Museum in St. Moritz sind Werke aus allen Schaffensperioden von Giovanni Segantini zu sehen. Der prägnante Kuppelbau orientiert sich architektonisch an jenem Pavillon, den Segantini zur Pariser Weltausstellung von 1900 geplant hatte. Dort wollte er ein grossformatiges Engadinpanorama präsentieren. Sein berühmtes Triptychon ist im Kuppelsaal zu bestaunen.

outdooractive.com User
Author
Jochen Ihle 
Updated: April 11, 2019

Difficulty
easy
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
1867 m
Lowest point
1767 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

Einfache Wanderung auf dem Segantiniweg zum Segantini-Museum und weiter durch den Stazerwald nach Pontresina, gelbe Wegweiser. Schwierigkeit: T1.

Equipment

Normale Wanderausrüstung.

Tips, hints and links

Engadin St. Moritz, Tourist Information St. Moritz Dorf, 7500 St. Moritz, Tel. +41 (0) 81 8337 33 33, www.engadin.stmoritz.ch

Pontresina Tourist Information, 7504 Pontresina, Tel. +41 (0) 81 838 83 00, www.engadin.stmoritz.ch/pontresina

Segantini-Museum, Via Somplaz 30, 7500 St. Moritz, Tel. +41 (0) 81 833 44 54, www.segantini-museum.ch

Start

St. Moritz, Suvretta, Via Somplaz (1856 m)
Coordinates:
Geographic
46.484274, 9.826288
UTM
32T 563420 5148187

Destination

Pontresina, Bahnhof

Turn-by-turn directions

St. Moritz, Suvretta, Haltestelle Somplaz – Via Somplaz – Segantini-Museum – Hotel Soldanella – St. Moritz (1822 m) – St. Moritzersee (1768 m) – Stazerwald (1815 m) – Pontresina (1805 m).

Note

Wildlife refuge Val S-chüra: December 01 - April 30
all notes on protected areas

Public transport

Public transport friendly

Anreise: Mit der Rhätischen Bahn (RhB) nach St. Moritz, weiter mit Ortsbus bis Suvretta, Haltestelle Somplaz.

Rückreise: Von Pontresina mit der Rhätischen Bahn.

Getting there

Mit dem Auto nach St. Moritz und/oder Pontresina.

Parking

Parkplätze in St. Moritz und Pontresina.

Arrival by train, car, foot or bike

Book recommendation by the author

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 5/2013: Kulturwandern. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Author’s map recommendations

LK 1:50.000, 268T Julierpass.


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Difficulty
easy
Distance
7.9 km
Duration
2:30 h
Ascent
89 m
Descent
171 m
Public transport friendly In and out With refreshment stops Scenic Family friendly Cultural/historical value Botanical highlights Insider tip Geological highlights Faunistic highlights

Statistics

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